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Libido

Erektile Dysfunktion – Definition, Ursachen & Therapie

Lesedauer 7 Min.

Kein Schwanz ist so hart wie das Leben

Im Kosmos der sexuellen Stigmata kreisen die Tabuthemen Libidostörungen, Erektionsprobleme und Impotenz des biologischen Mannes in steten Bahnen um den Planeten, auf dem drei Affen sitzen und sich Augen, Mund und Ohren zuhalten. Denn „keinen hoch kriegen“ ist mit wesentlich mehr Bedeutung behaftet, als einfach nur nicht, wie es medizinisch beschrieben wird, eine Penissteife für befriedigenden Geschlechtsverkehr erreichen zu können. 

Schlappschwänze, Weicheier und Softies sind eben einfach nicht hart genug: ihr Versagen kann in allen Lebensbereichen auftreten und manövriert sie damit im Wettlauf der Performance-Gesellschaft ad hoc ins Schlussfeld. Und dort landen sie alles andere als weich. Margarete Stokowski stellt in ihrer Spiegel-Kolumne vollkommen zu recht fest, dass der Penis als allseits beliebte Witzfigur schon längst ausgedient haben sollte, so wie es die stereotypisierte Blondine (hoffentlich) getan hat. 

Das zu erreichen ist sicherlich noch ein langer Weg, und gerade deswegen möchten wir uns mit euch gemeinsam aufmachen.

Was ist eine Erektile Dysfunktion?

Man unterscheidet bei der erektilen Dysfunktion, ab jetzt hier und schon immer in der Medizin ganz lässig auch ED genannt, zwischen primärer und sekundärer Ausprägung. Die primäre ED bedeutet, dass die betroffene Person noch nie in der Lage war, eine Erektion zu bekommen. 

Die sekundäre ED hingegen beschreibt eine nicht ausreichende Versteifungsfähigkeit des Penis (wenn du einen cooleren Begriff kennst, bitte lass es uns wissen), nachdem dies zu einem vorangegangenen Zeitpunkt problemlos möglich war. Sekundäre ED wird nach anhaltendem Auftreten der Symptome über sechs Monate diagnostiziert. 

Ursachen - was führt zu einer ED?

Weiter geht’s mit der Kategorisierung des medizinischen Ursprungs: Die organischen Ursachen (50-70% der Diagnosen) sind eingeteilt in vaskulär (die Gefäße betreffend), anatomisch (Form und Lokalisation betreffend, oft angeboren) und endokrin (also hormonell).

Neben den organischen gibt es aber auch psychogene Ursachen, welche 30-50% der Diagnosen bilden. Hier wird, du hast es schon geahnt, nochmals unterteilt. Generalisierte psychogene Ursachen einer ED sind zum Beispiel allgemein sexuelle Unlust oder auch das Alter. Als situativ bezeichnet man in diesem Zusammenhang den Einfluss von Umweltfaktoren, die sich auf die Erektionsfähigkeit auswirken. Das sind oft wie auch immer geartete Konflikte im Privaten, z.B Stress mit Partner oder Familie, sowie im Beruflichen Dinge wie Burnout – oder auch die immer größer werdende, gefährliche Schnittmenge zwischen diesen beiden Lebensbereichen.

 

Wie häufig kommt ED vor?

Laut einer Studie der Uni Köln zu Sexualstörungen beim Mann sind 96% der 30 bis 40-jährigen biologischen Männer sexuell aktiv. 2,3% davon leiden an ED. Die Dunkelziffer dürfte wie immer höher sein. Bei den 70 bis 80-jährigen gaben immer noch 70% an, sexuell aktiv zu sein. Hut ab. Laut Statistik gab es hier aber einen Anteil von 50%, der mit Erektionsproblemen zu tun hatte. Hut wieder auf.

 

Lass dich nicht hängen: Der schwere Gang zum Urologen

These: Wenn man irgendwelche Beschwerden hat und diese nicht selbst in den Griff bekommt, hat trotzdem niemand Bock auf den Anruf beim Arzt. Denn auf den folgt üblicherweise ja der Termin in der Praxis. Auch wenn’s eine gute ist und die Sprechstundenhilfe ein*e ganz Lustige*r – die Nachfrage nach freien Wünschen bei unverhofft erscheinenden magischen Wesen ist in diesen Situation vermutlich sehr hoch. Noch dramatischer in die Höhe steigt sie dann, wenn es um ein sensibles Thema wie Erektionsstörungen geht. Wenn das Bedürfnis aber fortbesteht, mehr zu rubbeln, als nur eine Wunderlampe, hilft alles nix.

Alle, die diese Chose bereits schon einmal hinter sich gebracht haben: Respekt Leute. Und die, die denken, sie sollten, aber es einfach nicht hinkriegen: Traut euch! 95% der ED-Fälle sind behandelbar.

Bitte einmal untenrum freimachen: Was passiert beim Arzt?

Medizinstudenten werden, zumindest heute, für gesellschaftlich stigmatisierte Themen wie dieses speziell geschult. Atraumatische Untersuchung nennt sich das dann. Das beruhigt vielleicht schon einmal ein wenig – auch wenn wahrscheinlich, selbst bei bester Ausführung dieser Methode, kein Angstpatient klatschend das Behandlungszimmer verlässt. Aber die zwischenmenschliche Peinlichkeit und die enorme Überwindung, die der Schritt kosten kann, wird einem beim guten Arzt so angenehm wie möglich gestaltet.

 

Anamnese und Diagnose

Für die Diagnose beginnen Ärzt*innen mit einem Interview. Dazu kommt häufig der International Index of erectile dysfunction zum Einsatz. Dabei handelt es sich um ein paar wenige Fragen, die auch im Selbsttest beantwortet werden können, um erste Anhaltspunkte zu bekommen, ob eine ED vorliegt. Wer den Test nicht lesen will: Die Fragen thematisieren im Wesentlichen Zuverlässigkeit und Dauer der Versteifung sowie den Einfluss der Libidostörung auf die Lebensqualität.

Der Urologe macht sich zudem ein Bild über Vorerkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck, Herzleiden, Prostatakrebs oder die männlichen Wechseljahre (ja, die gibt’s). Ebenso über die Einnahme von Medikamenten wie beispielsweise Psychopharmaka oder Betablockern – und natürlich das seelische Befinden. Auch nach dem Auftreten respektive Häufigkeit einer nächtlichen bzw. morgendlichen Erektion, im Volksmund auch als Morgenlatte bezeichnet, ist ein wesentlicher Indikator dafür, wo genau das Problem liegen kann.

Dann kommt der besonders „beliebte” Teil: die physische Untersuchung. Wir nennen hier nur einige Beispiele und wollen das auch nicht schön reden: alles echt nicht so geil. Ein klassischer Fall von Augen zu und durchatmen: Penis und Hoden werden abgetastet und die Prostata wird rektal untersucht.

Prostatavergrößerung ist nämlich eine der häufigsten organischen Ursachen für ED. Neben einer Blutuntersuchung, bei der Blutzucker, Leberenzyme, Nierenfunktion und Hormonspiegel der Sexualhormone wie beispielsweise Testosteron und Prolaktin gecheckt wird, schauen Ärzt*innen auf Symptome hormoneller Ursachen: so zum Beispiel die Fettverteilung bei Übergewicht oder ob eine sogenannte Gynäkomastie, also eine vergrößerte Männerbrust, vorliegt. 

 

Therapiemöglichkeiten: Kommt ein Mann zum Arzt …

… und findet das gar nicht lustig. Und der Arzt? Der kann viele Dinge tun, um der Sexualität wieder die gewünschte Leichtigkeit zu verleihen. Wir nennen hier nun der Vollständigkeit halber einige Therapiemöglichkeiten, die je nach medizinischen Ursachen Anwendung finden können. 

Da wir aber keine Urolog*innen sind und nicht wollen, dass sich irgendjemand mit gefährlichem Halbwissen selbst falsch diagnostiziert, fassen wir uns kurz. Einige dieser Behandlungsmöglichkeiten werden dir wahrscheinlich zunächst mal nur die Haare zu Berge stehen lassen. Hab einfach keine Angst und hör’s dir erst einmal an. Wir erklären dir danach, was du vorher alles erstmal abwägen und tun kannst.

 

Medizinische Maßnahmen

Den noch sanften Einstieg machen die Therapie von Blutzucker und -druck, bei psychogenen Ursachen ist einer psychotherapeutische Behandlung naheliegend. PDE5-Hemmer, mit Viagra als Vorreiter und mittlerweile diversen Generika am Markt, sind in gewissen Fällen eine gangbare, wenn auch kostspielige und chemische Möglichkeit, das Problem anzupacken. Injektionen von sogenanntem Prostaglandin in den Penisschaft sowie mechanische Penispumpen in wenigen Fällen auch. 

 

Selbsthilfe

Es ist wie gesagt ratsam, nach besagten sechs Monaten einen Arzt aufzusuchen. Bevor du das tust, aber auch um den Diagnoseprozess im Zweifel zu beschleunigen, gibt es einiges, was du vorher schon einmal selbst machen kannst. Suchtmittel Tabak, Alkohol und Ähnliches stehen ganz weit oben auf der Liste. Wenn Suchtmittel in deinem Leben eine Rolle spielen, versuch mal, einige Wochen die Finger davon zu lassen und schau, was passiert. 

 

Ernährung

Eine unausgewogene Ernährung und Übergewicht zählen ebenfalls zu den Top-Cockblockern, die du dir selbst aufhalsen kannst. Gesund essen und Sport sind gut für die Blutgefäße und damit auch für Penisse. 

 

Psychische Gesundheit

Dieser Teil ist sicherlich deutlich schwieriger anzupacken, als rauchfrei auf dem Stepper Brokkolisuppe zu essen. Im Zweifel tust du aber nicht nur deinem Sexleben, sondern auch deinem Gesamtbefinden und deinen Mitmenschen einen Gefallen, wenn du dich knallhart und mal ganz ehrlich selbst fragst: Na, wie geht’s? 

ÄngsteStress und Depressionen können unter der Oberfläche deutlich mehr Einfluss auf dein Leben nehmen, als du dir vorstellen kannst und vermutlich willst. Der Rat lautet also hier: Geh in dich und vertrau dich, wenn du kannst, jemandem an. Das kann ein Profi sein, vor allem Partner*innen sind aber, wenn vorhanden, auch äußerst wichtig. Schließlich sind die häufig ja auch Leidtragende und haben ein Interesse, dass Problem zu beheben. Ein liebevoller und offener Umgang kann dich extrem entlasten.

 

Prävention

Du rauchst und trinkst nicht, ernährst dich ausschließlich extrem gesund und bist den ganzen Tag ultra-zen unterwegs? Herzlichen Glückwunsch, wir glauben dir kein Wort. Das ist aber auch nicht der Punkt. Mal abgesehen davon, wie und ob eine ED sich zeigt, ist es auch hier, wie bei allen Gesundheitsfragen, der cleverste Weg, vorzusorgen

Damit du mit dir und deinem Penis so zufrieden bist, dass ihr euch gegenseitig die Namen tätowieren lassen würdet, hat Mutter Natur so einiges in petto. 

Und, tadaaa, da kommen wir ins Spiel. Weil der Servicegedanke bei uns nämlich ganz groß geschrieben wird, haben wir mit Expert*innen ruby für Ihn entwickelt: empfohlen allem voran zur Prävention kann es aber auch bei auftretenden Beschwerden mit 100% pflanzlichen Wirkstoffen in der höchsten Bioverfügbarkeit zur Verbesserung deiner Libido und Erektionsfähigkeit beitragen. Was da genau wirkt und wie, kannst du in unserem Produktglossar nachlesen.

Die oben genannten Tipps zu einer gesunden Lebensweise solltest du natürlich, egal ob ED oder nicht, in jedem Fall auch beherzigen.

Aber was, wenn du all das tust, es dir aber trotzdem nicht besser geht? Dann war es trotzdem erst einmal ein gesunder Lebenswandel, der dir gezeigt hat, dass es wirklich an der Zeit ist, den unangenehmen Griff zum Telefon zu machen. 

Denk dran, 95%

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